Rücktritt von der Prüfung:

Wer an der Prüfung gar nicht teilnehmen kann, dem bleibt nur der Rücktritt von der Prüfung, der im besten Falle immer vor Prüfungsantritt erfolgen sollte, notfalls aber auch noch während der Prüfung erfolgen kann. In letzterem Falle wird das Mißtrauen der Prüfer natürlich ungleich größer sein.

Man kann in jedem Falle nicht vorsichtig genug sein, will man gesundheitliche Beeinträchtigungen formell wirksam geltend machen. In vielen Prüfungsordnungen sind über allgemeine Grundsätze hinausgehende, strenge Anforderungen für die Geltendmachung gesundheitlicher Beeinträchtigungen gestellt:

  • Hinsichtlich des zeitlichen Rahmens der Geltendmachung einer Prüfungsunfähigkeit wird oftmals „Unverzüglichkeit “ gefordert. Teils sind auch Ausschlußfristen geregelt.
  • Bei der Form des Nachweises wird man immer die die konkrete gesundheitliche Beeinträchtigung und deren Auswirkung auf die Prüfung benennen müssen. Teils wird gar ein amtsärztliches Attest verlangt.
  • Teils muß man gar eine förmliche Genehmigung des Rücktritts beantragen (Achtung Verwaltungsakt, der ggf. selbständig anzufechten ist).

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